Feuerwehreinsatzkarte

 

Am Samstag 18.10. fand in Ungarn in der Nähe von St. Gotthard eine internationale Katastrophenübung statt. Einsatzkräfte aus Ungarn, Slowenien und Österreich nahmen an dieser Übung teil.  Übungsannahme war ein riesiger Waldbrand. In der Folge ereigneten sich auf Grund von Panik und flüchtenden Menschen zahlreiche Unfälle.

In einem Wald brach ein Feuer aus und bedrohte ein riesiges Jagdhaus, welches auch als Schulungszentrum verwendet wird. Da eine Zufahrt zum Einsatzgebiet nur erschwert möglich war, mussten zuerst sogenannte Zufahrtswege freigeschnitten werden, um eine Brandbekämpfung vornehmen zu können. In dem Schulungszentrum war gerade eine Veranstaltung, wodurch auf Grund des Brandes zahlreiche Besucher eingeschlossen waren. Einigen Besuchern gelang die Flucht. Dadurch entstand ein Verkehrschaos und es entwickelnden sich zahlreiche Unfälle.

Aufgrund dieser Meldung wurde in Ungarn Katastrophenalarm ausgelöst. Die Behörden suchten um Unterstützung im benachbarten Ausland an. Die Berufsfeuerwehren Szombathely und Körmend, zahlreiche ungarische Freiwillige Feuerwehren, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, zahlreiche andere Organe, Behörden und ein Aufklärungsflugzeug standen im Einsatz. Sie wurden von der Feuerwehr Mogersdorf-Ort aus Österreich und der Feuerwehr Murska Sobota aus Slowenien bei der Brandbekämpfung und bei den Rettungsmaßnahmen nach den Unfällen unterstützt.

Die Feuerwehr Mogersdorf-Ort musste eine eingeklemmte Person aus einem Unfallauto schneiden und übergab die gerettete Person dem ungarischen Rettungsdienst zur weiteren Erstversorgung. Bei diesem Einsatz waren wir einen ungarischen Verbindungsoffizier der Berufsfeuerwehr Körmend unterstellt und wickelnden das Einsatzszenario zusammen mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr Körmend ab.

 

 

Am 19.10.2014 um 11:37 Uhr wurden die Mitglieder der FF-Mörbisch/See von der LSZ Burgenland mittels Sirene, Rufempfänger und Alarm-SMS zu einem Küchenbrand in einem örtlichen Heurigen-Restaurant alarmiert.

In der Küche des Lokals hatte aus unbekannter Ursache eine Fritteuse zu brennen begonnen. Beim Eintreffen der Feuerwehr, hatte der Lokalbesitzer und ein zufällig anwesendes Feuerwehrmitglied bereits erste Löschversuche mit einem Handfeuerlöscher unternommen, und die brennende Fritteuse mit einer Löschdecke abgedeckt. Von der Feuerwehr wurde ein Atemschutztrupp mit Löschdecke und mehreren CO2-Löscher in die Küche geschickt, und der Brand nach stromlos machen der Fritteuse auch gelöscht.

Im Anschluß wurde das gesamte Lokal und die Küche mittels Druckbelüfter rauchfrei gemacht. Nach Abschluß der polizeilichen Ermittlungsarbeiten, wurde die beschädigte Fritteuse (um eine weitere Gefährdung auszuschließen) ausgebaut und im Freien abgestellt.

Bei den Löschversuchen erlitt der Besitzer und eine Küchenhilfe eine Rauchgasvergiftung, sie wurden von einer Ärztin erstversorgt und anschließend mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht. Gäste des Lokals waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet und wurden auch nicht verletzt.

Um 13:30 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.

 

Eingesetzte Kräfte:

FF-Mörbisch/See: MTF, RLF-A 2000, TLF 1000, KLF-A, 30 Mitglieder

Polizei Rust: 1 Streifenwagen, 2 Beamte

Rettung: 1 SEW, praktische Ärztin

 

Am Freitag, den 10.10.2014 wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Illmitz um 18:30 Uhr mit Sirene und SMS zum Brand einer Strohpresse (Alarmstufe – B2) gerufen. Binnen Minuten rückten drei Fahrzeuge zur angegeben Adresse aus und führten mit zwei HD-Rohren, teilweise unter Atemschutz, Lösch- bzw. Nachlöscharbeiten durch. Aufgrund der ersten Löschhilfe durch den Inhaber (mehrere Handfeuerlöscher) konnte der Brand in Schach gehalten werden. Des Weiteren wurde die Presse gänzlich von Stroh befreit und vorsorglich wurde die Wärmebildkamera der STF Frauenkirchen nachalarmiert, um eventuelle Glutnester ausfindig zu machen. Schlussendlich wurde die Strohpresse zu ihrem Abstellplatz mit einem Tanklöschfahrzeug begleitet.

Unter der Leitung von Kdt. HBI Ing. Peter Kettner stand die Feuerwehr Illmitz mit TLFA 3000, TLFA 2000, MTF I und 33 Mann, sowie die FF Frauenkirchen mit LF-B, Wärmebildkamera und einem Mann im Einsatz.

 

Notrufnummern

Feuerwehr 122
Rettung 144
Ärzte- & Apothekennotruf 141
Landeswarnzentrale 130

Krankentransporte Burgenland

Arbeitersamariterbund 14841
Rotes Kreuz 14844