Feuerwehreinsatzkarte

Auf der Bundesstraße 57 im Gemeindegebiet von Litzelsdorf kam es am Samstag gegen 09:10 zu einer Kollision zwischen einem PKW und einem Motorrad. Die FF Litzelsdorf wurde von der LSZ Burgenland mit "Stillen Alarm" alarmiert und rückte mit 1 MTF, 1 TLF-A 3000 und 8 Mitglieder zum Einsatzort aus. Sofort wurde die Bundesstraße auf Anordnung der Polizei für den Verkehr gesperrt und der Brandschutz aufgebaut. Die Besatzung des alarmierten Christophorus 16 versorgte inzwischen den schwerverletzten Motorradfahrer, die PKW Lenkerin blieb dabei unverletzt. Die Mitglieder der FF Litzelsdorf halfen anschließend bei der Bergung und Verladung des Motorradfahrers und säuberten die Unfallstelle von Wrackteilen. Das beschädigte Motorrad wurde auf einen Anhänger verladen, den PKW holte der ÖAMTC ab. Nach ca. 1 Stunde konnte die B 57 wieder für den Verkehr freigegeben werden und die Mitglieder der FF Litzelsdorf rückten zu einer Nachbesprechung ins Feuerwehrhaus ein. Herzlichen Dank bei den Ersthelfern, der Polizei, der Crew des C16 und der LSZ für die gute Zusammenarbeit.

 

Am Mittwoch, 22.05.2014, um ca. 13.45 kam es auf der L 116 zwischen Mogersdorf und Deutsch Minihof zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Der junge Lenker aus dem Bezirk Güssing überschlug sich mit seinem Fahrzeug, wurde dabei in seinem PKW eingeklemmt und unbestimmten Grades verletzt.

Der Lenker kam mit seinem Fahrzeug aus bisher ungeklärter Ursache ins Straßenbankett. Das Fahrzeug fing zum schleudern an, überschlug sich und blieb in einem Acker auf ungarischem Staatsgebiet liegen. Dabei wurde der Lenker in seinem Fahrzeug eingeklemmt und unbestimmten Grades verletzt. Die alarmierten Einsatzkräfte versorgten den Verletzten noch in seinem Fahrzeug, bevor er von der Feuerwehr mit dem hydr. Rettungssatz aus dem Fahrzeug geschnitten werden konnte. Nach der Erstversorgung wurde der Verunfallte mit dem Rettungshubschrauber Christopherus 16 ins Landeklinikum nach Graz geflogen. Nach dem Abtransport des Verletzten wurde das Fahrzeug, an dem Totalschaden entstand, vom Gemeindetraktor weggeschleppt und an einem sicheren Platz abgestellt.

Im Einsatz waren:

  • Rotes Kreuz Jennersdorf mit einem Fahrzeug, 3 Sanitätern und 1 First Responder
  • Polizei mit 3 Fahrzeugen und 6 Beamten
  • Feuerwehr Mogersdorf-Ort mit 2 Fahrzeugen und 12 Mitgliedern
  • Einsatzleiter der Feuerwehr war OBI Christian Schwartz, aktenführende Polizei ist die Polizeiinspektion Königsdorf

Nachdem Sturm und Regen in den letzten Tagen in Bildein zu keinerlei Einsätzen führten wurde die Grenzgemeinde am Sonntag Nachmittag, dem 18. Mai 2014, von einem kurzem aber heftigen Gewitter heimgesucht. Nach einem Hagelschauer und lokalem Starkregen innerhalb von 20 Minuten war die Feuerwehr ab knapp nach 15:00 Uhr gefordert. War die Hauptstraße in Unterbildein zuerst betroffen, so verlagerte sich der Einsatzschwerpunkt schnell in das Gebiet um das Feuerwehrhaus und die Bandgasse.

Der Boden war nach den Regenschauern der letzten Zeit gesättigt und das Kanal- und Grabensystem war mit den Wassermassen, die vom Himmel und in weiterer Folge von den Feldern in die Ortschaft drängten heillos überfordert. So war auch die Landesstraße/Ortsdurchfahrt an mehreren Stellen unpassierbar geworden.
38 Mann der Feuerwehr Bildein waren innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit. Obwohl der Wasserspiegel noch anstieg mussten zwei auf der L395 im Wasser liegengebliebene Fahrzeuge samt Insassen aus der Notlage gerettet werden. Als erste Konsequenz wurde sofort ein Großteil des Ortsgebietes gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung und später mit der Polizei für den Verkehr gesperrt, sowie die Feuerwehren Eberau und Kulm nachalarmiert. In weiterer Folge begannen nach Erkundung des Schadensausmaßes sowie Erhebung der betroffenen Objekte und keinem weiteren Anstieg des Wasserspiegels die Wehren mit den Pumparbeiten in zahlreichen Privathäusern. Als Unterstützung bei der Beseitigung des Wassers wurden auch drei ortsansässige Bauern mit ihren Güllefässern (insgesamt 24.000 Liter Fassungsvermögen) eingesetzt. Da trotz alledem den Naturgewalten nicht Herr geworden wurde und zusätzlich der Wasserspiegel in einem Schweinestall bedrohlich anstieg wurde vom Ortsfeuerwehrkommandant und Einsatzleiter Martin Geißegger die Feuerwehren Gaas, Winten und Kroatisch Ehrensdorf aus der Umgebung, sowie die Stadtfeuerwehr Güssing mit mehreren Hochleistungspumpen nachalarmiert.
Einsatzende für die ersten Feuerwehren war 21:00 Uhr. Die Feuerwehr Bildein beendeten um etwa 22:00 Uhr den Einsatz und nahmen die Planung für den nächsten Tag in Angriff.
Insgesamt waren am Sonntag über 100 Feuerwehrmitglieder aus 7 Wehren mit 15 Fahrzeugen und 22 Pumpen im Einsatz. Bildein leistete an diesem Tag über 250 Einsatzstunden, die zur Hilfe gekommenenden Feuerwehrmitglieder zusätzlich 230 Stunden.
Die Verpflegung aller Feuerwehrmitglieder und Helfer während und nach dem kräftezehrenden Einsatz wurde vom Buschenschank Schrammel und Kaufhaus Zax organisiert.

Am Tag nach dem Hochwasser stand noch viel Arbeit an. Um die Betroffenen der Naturkatastrophe zu unterstützen waren am Montag, dem 19. Mai 2014, 17 Mann der Feuerwehr Bildein und drei Gemeindebedienstete aufgrund verschiedensten Hilfeleistungen im Einsatz. Um 08:00 Uhr wurde von den ersten Mitgliedern mit der Erhebung der anstehenden Arbeiten begonnen und dann die vorhandene Mannschaft in drei Gruppen unterteilt.
Keller mussten noch ausgepumpt werden. In Zusammenarbeit mit Gemeindearbeitern und der Feuerwehr Eberau mit dem Rüstlöschfahrzeug konnten die Straßen von Schlamm befreit werden. Betroffenen wurde bei der Beseitigung der Schäden in Haus und Hof geholfen. Mit Baggern und Schaufeln wurde an zwei Stellen das Abfließen von Wasser aus Höfen ermöglicht. Um 17:00 Uhr konnte mit dem TLF die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden. Die letzte Gruppe rückte erst um 21:30 Uhr in das Feuerwehrhaus ein.

Notrufnummern

Feuerwehr 122
Rettung 144
Ärzte- & Apothekennotruf 141
Landeswarnzentrale 130

Krankentransporte Burgenland

Arbeitersamariterbund 14841
Rotes Kreuz 14844