LSZ – Quartalsschulung am Neusiedler See

Fotocredit: Landesmedienservice

Es ist ein Teil der Grundausbildung der Landessicherheitszentrale (LSZ), die Quartalsschulung. Eine jede, ein jeder Mitarbeiter*in muss an der einmal im Quartal stattfindenden Schulung teilnehmen. Dieses Mal fand die Schulung in Rust am Neusiedler See statt. 
„Die Ausbildungen orientieren sich je nach Ereignissen oder Erfordernissen meistens an aktuellen Themen“, beschreibt Leitstellenleiter Mario Promintzer die Schulung. „Fort- und Ausbildungen sind wichtig, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer auf dem neuesten Stand zu halten“, stellt LSZ-Leiter Markus Halwax fest. 
Auf dem Programm der jüngsten Quartalsschulung am Neusiedler See standen für die rund 15 Mitarbeiter*innen der LSZ die Zusammenarbeit mit der Landesleitzentrale (LLZ) der Polizei, ergänzt durch Vorträge der Exekutivbeamten. Eine kurze Theorieeinheit über den Neusiedler See gaben Vertreter der Feuerwehren Rust, Mörbisch und Neusiedl am See. Danach ging es für die Schulungsteilnehmer*innen auf den Einsatzbooten der Feuerwehren Rust, Mörbisch und Neusiedl am See auf den See, um dort mögliche Einsatzorte aufzusuchen und kennenzulernen. Neuralgische Punkte auf dem Neusiedler See sind unter anderem der Grenzstein 0 in der Nähe der Seebühne Mörbisch oder diverse Hafeneinfahrten, die Schotterinsel, die Vogelinsel oder die Bauminsel. „Geschult wurde auch den richtigen Blickwinkel eines möglichen Notrufes zu bekommen“, ergänzt Mario Promintzer. 
Und dann ging es in die Praxis, wie etwa eine Personenrettung in Landnähe abläuft. Nachdem zum Beispiel die verunfallte Person vor Ort geborgen und versorgt ist, wird sie mit dem Feuerwehrboot, dem Polizeiboot oder der Wasserrettung an Land gebracht und dort dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben. Zudem erhielten die Schulungsteilnehmer*innen einen Einblick über die Lage der Sturmwarnanlagen, wo diese positioniert sind. 
Gleichzeitig erhielten die Schulungsteilnehmer*innen einen Einblick über das richtige Verhalten bei einem Einsatz am See. „Um einen Notrufenden am See orten zu können, unabhängig ob es sich um einen erfahrenen Seebesucher oder einen Touristen handelt, ist es nicht einfach den aktuellen Standort zu nennen. Da helfen Hilfspunkte, wie Gebirge mit Windrädern, Gebirge ohne Windräder oder eine Hafeneinfahrt zur Auffindung des, der Notrufenden“, erklärt LSZ-Technikleiter Nikolaus Tittler. 
Zusammenfassend kann gesagt werden: Es war für die Quartalsschulungsteilnehmer*innen ein sehr interessanter und lehrreicher Tag auf dem Neusiedler See.