Sie sind ein unverzichtbarer Teil der Landessicherheitszentrale (LSZ), die Calltaker*innen. Damit sie immer auf dem aktuellsten Stand sind, was alle Themen und Bereiche der LSZ anbelangt, finden in regelmäßigen Abständen Calltaker-Schulungen statt.
„Ziel dieser Schulungen ist es, die täglichen Abläufe zu trainieren, Fertigkeiten zu festigen und die Qualität durch praktische Erfahrung stets zu verbessern“, skizzieren LSZ-Leitstellenleiter Mario Promintzer und Julia Schwital, LSZ-Fachbereichsreferentin für Ausbildung, die Bedeutung der Calltaker-Schulung.
Calltaker*innen nehmen in die Leitstelle eingehende Anrufe entgegen, geben fachkundige Anleitung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf im Not- und Krisenfall. Mehr als 900 Anrufe pro Tag gehen in der Leitstelle der LSZ ein – von Menschen, die Hilfe brauchen. Dabei geht es um Krankentransporte, gesundheitliche Notfälle, Gesundheitsberatungen unter 1450 und den Ärzte-Notdienst unter 141.
Damit die Calltaker*innen mit ihrem Wissen am neuesten Stand sind, finden als Erweiterung zu den Quartalsschulungen in regelmäßigen Abständen Praxisschulungen statt, in denen mögliche Situationen simuliert werden. Erst vor kurzem fand eine derartige Calltaker*innen-Schulung statt, an der Marco Havlicek, Manuel Nemeth, Thomas Nothnagel und Beate Renhofer teilgenommen haben.
„Anhand unterschiedlicher realer Szenarien werden mit den Calltaker*innen gruppenweise Debriefings durchgeführt und Feedback angeboten. In anschließenden Übungssituationen werden die zuvor analysierten Skills und Abläufe verbessert eingesetzt“, erklärt Julia Schwital den Schulungsablauf, bei der Praxisnähe einen wichtigen Stellenwert einnimmt. „Ziel einer jeder realen Szenarien-Analyse ist wie man gewisse Abläufe besser machen und was in der Praxis noch alles passieren könnte“, betont LSZ-Dienststellenleiter Markus Halwax.

