EENA 2026 – Treffen der europäischen Notfall-Community in Riga

eena 2026
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Wenn sich die europäische Notfall-Community zur EENA 2026 (European Emergency Number Association) trifft, werden die Weichen für die Rettungskette von morgen gestellt. In diesem Jahr war die Landessicherheitszentrale (LSZ) in Riga (Lettland) durch die Fachbereichsleiter für Leitstelle und Technik – Mario Promintzer und Nikolaus Tittler - vertreten, um Erkenntnisse aus den aktuellen Entwicklungen nach Hause zu holen und aktiv mitzugestalten.  

Technikleiter Nikolaus Tittler übernahm Chair für „Public Warning“ 
Ein herausragendes Zeichen der fachlichen Anerkennung war die Berufung des LSZ-Fachbereichsleiters Technik, Nikolaus Tittler, zum Chair der Session „Public Warning Systems“ (PWS). In dieser Funktion leitete er die zentrale Diskussionsrunde zu modernen Warntechnologien. Vor einem internationalen Publikum moderierte Nikolaus Tittler den Austausch über die Optimierung von Cell Broadcast und die Implementierung von Multi-Channel-Warnstrategien. „Dass diese verantwortungsvolle Aufgabe an unseren Technikleiter übertragen wurde, unterstreicht den exzellenten Ruf, den unsere technische Expertise mittlerweile auch auf europäischem Parkett genießt“, betont LSZ-Dienststellenleiter Markus Halwax.

Strategischer Austausch für die Leitstelle der Zukunft 
Parallel dazu nutzte LSZ-Fachbereichsleiter Leitstelle, Mario Promintzer, die Konferenz für den intensiven Austausch mit internationalen Partnerorganisationen. Im Fokus standen hierbei vor allem KI-Unterstützung: Der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Leitstellenarbeit zur Entlastung des Personals und das Thema psychische Gesundheit wie beispielsweise moderne Ansätze zur Resilienzförderung in High-Stress-Umgebungen wie der Leitstelle in Verbindung mit neuen Technologien.

Gemeinsam für mehr Sicherheit 
Der gemeinsame Auftritt der beiden Fachbereichsleiter in Riga verdeutlicht, dass Technik und operativer Betrieb heute untrennbar miteinander verzahnt sind. Nur durch das Zusammenspiel innovativer IT-Lösungen und hocheffizienter Leitstellenprozesse lässt sich die Sicherheit der Bevölkerung nachhaltig steigern. „Die EENA ist für uns die wichtigste Plattform, um über den Tellerrand hinauszublicken. Die in Lettland geknüpften Kontakte und die neuesten technologischen Benchmarks werden nun in die kommenden Projekte unserer Organisation einfließen“, fassen Mario Promintzer und Nikolaus Tittler die Teilnahme an der Konferenz zusammen.