Einen Überblick, wie eine derartige Alarmierung abläuft, konnte sich vor kurzem eine Abordnung der Wasserrettung – Landesstelle Burgenland - vor Ort in der Leitstelle der LSZ verschaffen.
„Für uns als LSZ ist es wichtig, dass wir engmaschig mit Einsatzorganisationen wie der Wasserrettung zusammenarbeiten und durch derartige Besuche ein besseres Verständnis für Alarmierungsabläufe geschaffen werden kann“, fasst LSZ-Dienststellenleiter Markus Halwax den Vernetzungsbesuch zusammen.
Verständnis für Abläufe der Einsatzkoordination
Insgesamt 17 Wasserretter, darunter auch Mitglieder der ÖWR-Jugend, aus den Einsatzstellen Neusiedler See und Neufelder See nahmen die Gelegenheit wahr und informierten sich nach einer allgemeinen Vorstellung durch praxisnahe Informationen zu den verschiedenen Aufgabenbereichen der LSZ bei einem anschließenden Rundgang durch die Leitstelle über die Einsatzabläufe der LSZ. „Ziel war es, einen umfassenden Einblick in die Arbeitsweise und Strukturen der LSZ zu erhalten“, nennt ÖWR-Landesleiter Stefan Ferschich den Grund des Besuches: „Besonders hervorgehoben wurde der Rettungsdienst, die Feuerwehr, der Krankentransport sowie die Gesundheitsberatung und deren jeweilige Schnittstellen und Zusammenarbeitsformen.“ Dass die Wasserretter vor allem in den Sommermonaten ziemlich gefordert sind, zeigt die Einsatzbilanz: alleine die Einsatzstelle Neufelder See führte 99 Bäderüberwachungen, sechs Veranstaltungsüberwachungen durch und leistete insgesamt 2296 Personenstunden. Drei Wasserrettungen, 71 Erste-Hilfe-Leistungen und die Bergung eines Toten sowie die Bergung von sieben Wasserfahrzeugen und zehn technische Hilfeleistungen schlugen sich 2025 zu Buche. In den drei Orts-/Einsatzstellen stehen 35 aktive Einsatzkräfte (über 16 Jahrealt) bereit.
„Der Besuch ermöglichte ein besseres Verständnis für die Abläufe der Einsatzkoordination und unterstrich die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit im Sicherheits- und Rettungswesen. Zudem wurden Potenziale für einen weiteren Ausbau der Zusammenarbeit zwischen der Wasserrettung und den in der LSZ vertretenen Organisationen aufgezeigt“, betont Stefan Ferschich.



