Vertreter*innen des Amtes der Burgenländischen Landesregierung – der Abteilung 8 - nahmen vor kurzem am Prelaunch der Zivilschutz-App in Wien teil. „Es freut uns, als Mitwirkende Teil dieses wichtigen Projekts zu sein. Gerade in Krisensituationen sind rasch verfügbare Informationen und klare Handlungsempfehlungen entscheidend und genau da setzt die ZIVA-App an und bildet somit eine Ergänzung zu AT-Alert und zur LSZ-App“, stellt Markus Halwax, Leiter der Landessicherheitszentrale Burgenland (LSZ), fest.
Und hier der erste Einblick in die ZIVA-Zivilschutz-App
Der Zivilschutzverband geht mit der App in die Testphase, während die App ab Herbst 2026 für alle Österreicher*innen kostenlos zur Verfügung steht. Mit ZIVA wird ein Meilenstein in der Zivilschutzarbeit gesetzt:
- Erste Zivilschutz-App Europas, die Gefahrenanalyse, personalisierte Vorsorge und Live-Warnungen vereint
- Über 120 Organisationen aus ganz Österreich waren an der Entwicklung beteiligt
- Start des Testbetriebs ab sofort
- Offizielle Launch für Anfang September 2026 geplant
- Digitaler Bevölkerungsschutz neu gedacht – individuell, barrierefrei und alltagsnah
Mit dem Inkrafttreten des Rettungs- und Zivilschutzorganisationen-Unterstützungsgesetzes im Jänner 2024 erhielt das Projekt die notwendigen finanziellen Mittel für die Umsetzung. In vier großen Workshops, an denen auch Vertreter*innen aus dem Burgenland, vor allem aus der Abteilung 8, teilnahmen, wurden Krisenszenarien gemeinsam durchgespielt und evaluiert. Das Ergebnis ist eine zentrale Empfehlungsdatenbank, die das inhaltliche Herzstück der App bildet.
Was bringt die App den Nutzer*innen?
Nutzer*innen finden in ZIVA konkret eine Kombination aus akuten Warnmeldungen, klaren Handlungsempfehlungen und vorbereitenden Informationen. Vorsorge-Checklisten, Notfallanleitungen und standortbezogene Push-Nachrichten etwa zu Gefahren wie Unwetter oder Evakuierungen sind Inhalte der App.
Link zum Erklärvideo: https://youtu.be/f5iBpvcbUME

