Zivilschutz-Probealarm 2026

Fotocredit: Landesmedienservice
Fotocredit: Landesmedienservice

325 Sirenen, 325 erfolgreiche Auslösungen: Der bundesweite Zivilschutz-Probealarm am Samstag, den 3. Oktober 2026, ist im Burgenland erfolgreich verlaufen. Zwischen 12.00 und 12.45 Uhr wurden sämtliche Sirenenanlagen im Land auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft. Gleichzeitig wurde auch das Bevölkerungswarnsystem AT-Alert getestet.
Einmal im Jahr steht beim bundesweiten Zivilschutz-Probealarm die Warninfrastruktur auf dem Prüfstand. Neben der technischen Überprüfung der Sirenen dient der Probealarm auch dazu, die Bevölkerung mit den unterschiedlichen Sirenensignalen und deren Bedeutung vertraut zu machen.
Im Burgenland fällt die Bilanz auch heuer positiv aus: Alle 325 Sirenenanlagen funktionierten.
„Der diesjährige Zivilschutz-Probealarm verlief erneut erfolgreich. Alle 325 burgenländischen Sirenen lösten aus“, berichtet Markus Halwax, Dienststellenleiter der Landessicherheitszentrale Burgenland (LSZ).


AT-Alert als zusätzlicher Warnkanal


Neben den Sirenen wurde auch das Bevölkerungswarnsystem AT-Alert erfolgreich getestet. Das System ermöglicht es, Warnmeldungen direkt auf Mobiltelefone in einem betroffenen Gebiet zu übermitteln – ohne dass dafür eine eigene App installiert oder eine Registrierung vorgenommen werden muss.
Im Zuge des Probealarms wurde ab 12.00 Uhr eine vom Bundesministerium für Inneres (BMI) eindeutig als Test gekennzeichnete „Gefahreninformation“ ausgesendet. Ab 12.45 Uhr folgte eine von der Landessicherheitszentrale Burgenland (LSZ) ausgelöste Testwarnung der höchsten Warnstufe „Notfallalarm“, die sich zusätzlich durch einen lauten Warnton auf den Mobiltelefonen bemerkbar machte.
AT-Alert ist dabei als Ergänzung zum bewährten Sirenenwarnsystem zu verstehen und ersetzt dieses nicht. Durch die Kombination unterschiedlicher Warnkanäle sollen im Ernstfall möglichst viele Menschen rasch erreicht werden. Über AT-Alert können neben der eigentlichen Warnung auch wichtige Informationen zur jeweiligen Gefahr sowie konkrete Handlungsempfehlungen direkt auf das Mobiltelefon übermittelt werden.


Gut vorbereitet für den Ernstfall


Der jährliche Probealarm zeigt nicht nur, ob die technische Infrastruktur zuverlässig funktioniert. Er erinnert auch daran, wie wichtig es ist, die Warnsignale zu kennen und im Ernstfall richtig reagieren zu können.
Mit 325 erfolgreich getesteten Sirenen und dem zusätzlichen Warnkanal AT-Alert verfügt das Burgenland über mehrere Möglichkeiten, die Bevölkerung im Anlassfall rasch vor drohenden Gefahren zu warnen und mit wichtigen Informationen zu versorgen.
Weitere Informationen zum Bevölkerungswarnsystem finden Sie unter „Katastrophenwarnungen AT-Alert“ auf der Website des Landes Burgenland www.burgenland.at bzw. auf der Homepage der LSZ www.lsz-b.at .