Aufbau der Landes­sicherheits­zentrale

Gründung und Organisation

Der Grundgedanke der Landessicherheitszentrale war, eine zentrale Leitstelle zu schaffen, von der aus alle Burgenländischen Einsatzkräfte (mit Ausnahme der Polizei) alarmiert, koordiniert und eingeteilt werden können. Es ist eine integrierte und überregional abgestimmte Einsatzkoordination entstanden, die insbesondere zur schnellen Bewältigung von Krisen und Katastrophen zur Verfügung steht.

Die Landessicherheitszentrale Burgenland GmbH disponiert die Rettungsdienste (Notruf 144 und Krankentransporte 14841 und 14844) und die Feuerwehren (Notruf 122) des gesamten Burgenlandes. Sie gibt Auskünfte über die Bereitschaftsdienste von Ärzten und Apotheken (Notruf 141). Des Weiteren ist die LSZ wichtige Anlaufstelle für das staatliche Krisen- und Katastrophenmanagement, da sie für die Kommunikation und Einteilung von Organisationen und Behörden zuständig ist.

Mitte 2010 nahm die LSZ ihre Tätigkeit auf, die seither alle burgenländischen Einsatzkräfte alarmiert:

  • Feuerwehren
  • Rotes Kreuz
  • Arbeitersamariterbund
  • Notarzthubschrauber Christophorus 16
  • Wasserrettung
  • Rettungshundebrigade
  • Kriseninterventionsdienst

Dank modernster technischer Geräte können sämtliche Disponenten bestmöglich unterstützt werden. Außerdem erfolgt der Informationsaustausch zu den Behörden des Landes über die Leitstelle. Durch den Sitz des LSZ in der Burgenländischen Landesregierung wird ihr Servicecharakter für das Krisenmanagement des Landes unterstrichen.

Feuerwehr Einsatz
Feuerwehr Einsatz
Feuerwehr Einsatz

Gesellschafter

60%  Burgenländische Landesholding
20%  Landesfeuerwehrverband Burgenland
19%  Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Burgenland
1%  Arbeitersamariterbund Burgenland